Forum Junge Spitzenforscher und Mittelstand in Berlin

Forum junge SpitzenforscherWie können Unternehmen Big Data-Techniken für ihren Markterfolg nutzen? Diese spannende Frage stand im Mittelpunkt des dritten „Forums Junge Spitzenforscher und Mittelstand“ der Stiftung Industrieforschung. Kooperationspartner war diesmal die Humboldt Innovation GmbH aus Berlin. Sechs erstklassige Jungforscher aus der Hauptstadt referierten über Ideen und Trends aus der Forschung für Big Data-Strategien. Sie gaben damit den Anstoß für eine lebendige Diskussion mit den Vertretern der Praxis – in diesem Fall neun Jungunternehmern, die mehr über die Nutzung entscheidungsrelevanter Erkenntnisse aus unterschiedlichen Datenquellen erfahren wollten. Neben dem Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis stand beim Forum jedoch auch die Forschungsförderung auf der Tagesordnung: Am Ende der Veranstaltung gaben die Unternehmer ihr Votum ab, welche Vorträge sie als besonders hilfreich beurteilten. Die drei erstplazierten Projekte werden von der Stiftung Industrieforschung nun mit jeweils 10.000 Euro gefördert, die drei anderen Projekte mit jeweils 2.000 Euro.

 

Preise für herausragende Arbeiten verliehen

Preisträger 2013In der Jahresveranstaltung der Stiftung Industrieforschung am 7. November 2013 zeichnete Kuratoriumsvorsitzender Dr. Carsten Kreklau auch die Gewinner des Preises für herausragende wissenschaftliche Arbeiten mit Praxisnutzen aus. Den ersten Preis erhielt Dr. Nadia Abou Nabout für ihre Dissertation, in der sie Empfehlungen für ein optimales Suchmaschinenmarketing von Firmen entwickelt hatte. Der Gewinner des zweiten Preises, Dr. Kersten Lange, hatte in seiner Dissertation Strategien zur Erhöhung der Stabilität von Kooperationen in der Automobilindustrie untersucht. Den dritten Preis gewann Dr. Friedrich Sommer, der in seiner Dissertation Strategie-Empfehlungen für kontrollierte Auktionen bei Unternehmensverkäufen – die im Rahmen der Nachfolgeregelung eine immer größere Rolle spielen – erarbeitet hatte. Der Preis für wissenschaftliche Arbeiten war mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Weitere Informationen zur Preisverleihung finden Sie hier.

 

Jahresveranstaltung 2013: Junge Forscher im Fokus

Gruppenbild Jahresveranstaltung 2013Die Jahresveranstaltung der Stiftung Industrieforschung am 7. November 2013 zeigte einmal mehr das eindrucksvolle Leistungsspektrum junger Forscherinnen und Forscher: 19 Stipendiatinnen und Stipendiaten erhielten ihre Urkunden (Foto) und erläuterten zudem in einer Poster-Ausstellung die anwendungsnahen Forschungsvorhaben, die sie in ihren Master- und Diplomarbeiten bearbeitet hatten. Darüber hinaus zeichnete Kuratoriumsvorsitzender Dr. Carsten Kreklau die diesjährigen Gewinner des Preises für herausragende wissenschaftliche Arbeiten mit Praxisnutzen aus. Und auch der Festredner, Prof. Dr. Frank T. Piller von der RWTH Aachen, war der Stiftung noch aus den Anfängen seiner wissenschaftlichen Laufbahn vertraut: Er hatte im Jahre 2000 den ersten Preis für seine Dissertation erhalten. Einen Bericht über die Jahresveranstaltung finden Sie hier.

 

Jahresveranstaltung 2013 mit Prof. Frank Piller

Prof. Dr. Frank T. PillerAm 7. November 2013 richtet die Stiftung Industrieforschung in Berlin ihre Jahresveranstaltung aus. Ein renommierter Innovationsforscher hält diesmal die Festrede: Prof. Dr. Frank T. Piller, Inhaber des Lehrstuhls für Technologie- und Innovationsmanagement der RWTH Aachen – und früherer Preisträger der Stiftung. Sein Thema: „Business Model Innovation: Prozesse und Erfolgsfaktoren“. Zudem bietet die Jahresveranstaltung wieder den Rahmen für die Überreichung der Stipendien-Urkunden und die Auszeichnung der Preisträger. Erstmals werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Projekte in einer Poster-Ausstellung präsentieren.

 

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Stiftungs-Preisträger erläutern ihre Arbeiten

Mit insgesamt 10.000 Euro zeichnete die Stiftung Industrieforschung im Herbst 2013 drei Dissertationen aus, die nicht nur nach wissenschaftlichen Kriterien hervorragend waren, sondern auch der mittelständischen Praxis wichtige Impulse gaben. In kurzen Videos erläutern die Preisträger – Dr. Nadia Nabout, Dr. Kersten Lange und Dr. Friedrich Sommer – die Kernpunkte ihrer Arbeiten.

Weitere Informationen zur Preisverleihung 2013 finden Sie hier.

Stand: 30.03.2017
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