Eine junge Forscherin und zwei junge Forscher wurden von der Stiftung Industrieforschung im Jahre 2013 ausgezeichnet. Mit ihren Dissertationen hatten sie in exemplarischer Weise die beiden Kernkriterien des Preises für wissenschaftliche Arbeiten erfüllt: wissenschaftliche Exzellenz und Praxisnähe. Der Preis war mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Einen besonderen Dank richtete Kuratoriumsvorsitzender Dr. Carsten Kreklau an die Mitglieder der Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Christian Birr: Sie hatten aus einer größeren Anzahl guter Arbeiten die besten auszuwählen.

Dr. Nadia Abou Nabout

Den ersten Preis gewann diesmal Dr. Nadia Abou Nabout von der Universität Frankfurt/Main. Ihre Dissertation trug das Thema „Optimal Search Engine Marketing.“ In seiner Laudatio bezeichnete Dr. Carsten Kreklau die Arbeit als „ungewöhnlich reichhaltig und qualitätsvoll“ und betonte, die Preisträgerin habe „wichtige neue Erkenntnisse für Theorie und Praxis des Suchmaschinen-Marketing“ gewonnen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen versuchten immer mehr, die Chancen dieses Instruments zu nutzen. Zudem habe die Arbeit als einzige dieses Termins in allen Bewertungskriterien – wissenschaftliche Qualität, Praxisnutzen und Originalität – vom Fachgutachter die Höchstnote erhalten.


 

In einem kurzen Video erläutert Dr. Nadia Abou Nabout die Kernpunkte ihrer Dissertation.


Dr. Kersten Lange

Der zweite Preis ging an Dr. Kersten Lange. Seine – an der Universität Münster entstandene – Dissertation hatte das Thema: “Stabilität und Stabilisierung von Unternehmenskooperationen – eine empirische Untersuchung in der deutschen Automobilindustrie“. Zu dieser Arbeit führte Dr. Carsten Kreklau in seiner Laudatio aus: „Die Arbeit besticht durch die akribische Analyse des Forschungsfeldes sowie durch eine substanzielle empirische Untersuchung.“ Dabei habe sich der Preisträger auf eine volkswirtschaftliche Schlüsselbranche, die Automobilindustrie, konzentriert, in der die Zusammenarbeit zwischen den großen Herstellern und den oft mittelständischen Zulieferern besonders intensiv sei.


 

In einem kurzen Video erläutert Dr. Kersten Lange die Kernpunkte seiner Dissertation.


Dr. Friedrich Sommer

Den dritten Preis erhielt Dr. Friedrich Sommer für seine Dissertation zum Thema “Marktpreisprognose für kontrollierte Auktionen – Relevanz, Durchführung und empirischer Verfahrensvergleich“. Diese Arbeit war an der Universität Münster entstanden. In seiner Laudatio betonte Dr. Carsten Kreklau, dass der Preisträger mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Lösung eines Problems geleistet habe, das sich vielen mittelständischen Unternehmen mit besonderer Dringlichkeit stelle: die Unternehmensnachfolge. 22.000 Unternehmen stünden jährlich zur Übergabe an. Kreklau hob den interdisziplinären Ansatz der Arbeit als besonders bemerkenswert hervor.


 

In einem kurzen Video erläutert Dr. Friedrich Sommer die Kernpunkte seiner Dissertation.


nach oben
Stand: 01.06.2017
Barkhovenallee 1 | 45239 Essen | Tel 0201 - 8401-160 | Fax 0201 - 8401-255 | E-Mail