Automobilzulieferer: Endkunden integrieren, Marktposition stärken

Auto-InterieurBislang standen die großen Automobilhersteller, die „OEM", als unmittelbare Kunden ganz im Blickpunkt der meist mittelständischen Zulieferer. Mit seinem – von der Stiftung Industrieforschung geförderten – Projekt „DOUBLE" möchte ein Forschungsteam der RWTH Aachen unter der Leitung von Professor Malte Brettel neue Wege aufzeigen: Auch die Endkunden sollen nun in den Innovationsprozess integriert werden - mit der Perspektive, dass Automobilzulieferer nicht mehr nur Auftragsfertiger oder –entwickler sind, sondern mit eigenen markt- und kundenorientierten Innovationen ihre Wettbewerbsposition stärken.
Das Projekt verfolgte zwei Kernziele. Dies war zum einen die Weiterentwicklung bestehender Methoden, aber auch die Entwicklung neuer Ansätze zur Integration von Endkunden in den Entwicklungsprozess von Automobilzulieferern. Darüber hinaus sollte durch die aktive Einbeziehung der OEM sichergestellt werden, dass die Endhersteller eigene Ideen einbringen und zudem testen können, ob die geplanten Zulieferer-Innovationen am Markt geländegängig sind.

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Open Innovation: Chance für den Mittelstand

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Dass Open Innovation – die informelle Einbeziehung externen Wissens in den Innovationsprozess eines Unternehmens – nicht nur in Großunternehmen, sondern auch im Mittelstand eine echte Chance sein kann, erläutert Professor Frank Piller von der RWTH Aachen im folgenden Video. Seine wissenschaftliche Mitarbeiterin Kathleen Diener stellt in dem Video darüber hinaus die Ergebnisse eines Forschungsprojekts vor, das gerade mittelständische Firmen Hilfen zur Anwendung von Open Innovation – Methoden geben soll. Die zentralen Forschungsergebnisse stehen zum Download bereit.

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Mit Online-Ideenwettbewerben zu innovativen Produkten

Professor Frank-Martin Belz und Dipl.-Kffr. Sandra Silvertant von der TU München

Open Innovation – das Öffnen des Innovationsprozesses – ermöglicht es Unternehmen, über den Tellerrand hinaus zu schauen und kreative Potenziale von Kunden, Konsumenten, Wissenschaftlern und Erfindern aktiv zu nutzen. Ideenwettbewerbe und Innovationsworkshops haben sich als geeignete Methoden zur Ideengenerierung und -ausarbeitung auch für mittelständische Firmen aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie erwiesen.

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Stand: 30.03.2017
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