Wirtschaftliche und architektonische Anforderungen führen zu immer filigraneren Bauwerken. Und zu einer deutlich erhöhten Schwingungsanfälligkeit der Gebäude. Konventionelle Dämpfungssysteme tragen sehr effektiv zur Schwingungsreduktion bei, müssen aber nach jedem Erdbeben ausgetauscht werden. Daher hat Thorsten Krampe, Stipendiat der Stiftung Industrieforschung, in seiner Masterarbeit am Institut für Baustatik und Baudynamik der RWTH Aachen neuartige Dämpfungssysteme entwickelt. Diese beruhen auf Formgedächtnislegierungen, die sich oberhalb einer bestimmten Temperatur superelastisch verhalten und große Dehnungen aufnehmen, ohne dass es zu plastischen Verformungen kommt. Sein Fazit: Die neuen Dämpfer sind quasi wartungsfrei und erzielen vor allem bei Starkbeben gute Ergebnisse, da sie die Ausschwingphase nach den Erdbeben deutlich verkürzen.
Für diese Leistung ist Herr Krampe mit einem „sehr gut“ (Note 1,0) ausgezeichnet worden.

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Stiftungs-Preisträger erläutern ihre Arbeiten

Mit insgesamt 10.000 Euro zeichnete die Stiftung Industrieforschung im Herbst 2013 drei Dissertationen aus, die nicht nur nach wissenschaftlichen Kriterien hervorragend waren, sondern auch der mittelständischen Praxis wichtige Impulse gaben. In kurzen Videos erläutern die Preisträger – Dr. Nadia Nabout, Dr. Kersten Lange und Dr. Friedrich Sommer – die Kernpunkte ihrer Arbeiten.

Weitere Informationen zur Preisverleihung 2013 finden Sie hier.

Stand: 07.02.2017
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