contactjsExkursionen sind in verschiedenen Studiengängen ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Der Lernerfolg vor Ort ist in der Regel aber nur begrenzt und stellt sich erst bei der Nachbearbeitung der Notizen verstärkt ein. Er kann jedoch entscheidend verbessert werden, wenn mobile Endgeräte bereits während der Exkursion Informationen bereitstellen und aufarbeiten, z.B. indem eine Pflanze über ein Foto bestimmt und mit Zusatzinformationen, wie zugehörige Familie, Vorkommen und verwandtschaftliche Beziehungen versehen wird und diese Daten nach den Vorlieben, Vorkenntnissen und Fähigkeiten des Nutzers spezifisch aufbereitet werden.
Um eine solche automatische Adaption zu gewährleisten, ist es notwendig, eine Vielzahl von personenspezifischen und kontextbezogenen Informationen zu sammeln und auszuwerten. Stefanie Lemcke vom Institut für Informatik an der Universität Potsdam hat sich mit genau solchen Systemen beschäftigt. Genauer gesagt, sie hat deren Konzepte analysiert und dann so weiterentwickelt, dass eine solche kontextspezifische Informationssammlung und -verarbeitung jetzt auch auf mobilen Endgeräten weitestgehend unabhängig von der verwendeten Plattform ermöglicht wird.
Ebenso wie das Vorgängersystem, das „Context Toolkit“, bildet das neue, in JavaScript als Bibliothek portierte System „contactJS“ einen Rahmen für die Entwicklung von kontexterfassenden Infrastrukturen. Der modulare Aufbau ermöglicht eine einfache Erstellung der konkreten Komponenten für die Infrastruktur sowie eine leichte Erweiterbarkeit der bestehenden Strukturen.
Frau Lemcke wurde in ihrem Projekt von der Stiftung Industrieforschung mit einem Stipendium unterstützt. Sie hat ihren Master im Januar erfolgreich abgeschlossen und arbeitet seitdem als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Informatik Frau Prof. Dr. Lucke, die ihre Masterarbeit auch betreut hat.

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Stiftungs-Preisträger erläutern ihre Arbeiten

Mit insgesamt 10.000 Euro zeichnete die Stiftung Industrieforschung im Herbst 2013 drei Dissertationen aus, die nicht nur nach wissenschaftlichen Kriterien hervorragend waren, sondern auch der mittelständischen Praxis wichtige Impulse gaben. In kurzen Videos erläutern die Preisträger – Dr. Nadia Nabout, Dr. Kersten Lange und Dr. Friedrich Sommer – die Kernpunkte ihrer Arbeiten.

Weitere Informationen zur Preisverleihung 2013 finden Sie hier.

Stand: 07.02.2017
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