Digitalisierte Lebenswissenschaften

Forum junge SpitzenforschgerDas „Forum Junge Spitzenforscher und Mittelstand“ ist ein Wettbewerb für junge Forscher, ausgerichtet von der Stiftung Industrieforschung in Kooperation mit der Humboldt-Innovation und B!GRÜNDET aus Berlin. Unter dem diesjährigen Fokusthema „Digitalisierung in den Lebenswissenschaften“ haben sich fast 30 Hochschulangehörige Berliner und Brandenburger Universitäten um die ausgelobten Preise beworben. Sechs von ihnen erreichten das Finale und stellten sich in Vorträgen einer namhaften Jury aus Technologie und Wirtschaft.

Als Sieger vom Platz gingen

  • Dr. Jana Marie Schwarz, Charité - Universitätsmedizin Berlin: „Aus Viel mach Mehr – Genomdatenanalyse mit XMAS“,
  • Dr. Ingo Schuch, Humboldt-Universität zu Berlin: „Gewächshäuser der Zukunft - Intelligente Anlagensteuerung mit Phytosignalen“,
  • Dr. Lutz Kloke, Technische Universität Berlin: „The Organ Generator - Computer aided Biology Design“.

Sie erhalten jeweils 10.000 € für weitere Forschungen.

Jeweils 2.000 € gingen an die weiteren Finalisten

  • Dr. Matthieu-Patrick Schapranow, Hasso-Plattner-Institut : „Analyze Genomes: A Federated In-Memory Database for Real-time Analysis of Big Medical Data”,
  • Monika Domanska, Humboldt-Universität zu Berlin: „Mood-Trainer - Digitalisierung in der Psychologie/Psychiatrie“,
  • Prof. Dr. Matthias Weidlich, Humboldt-Universität zu Berlin: “Mining Location Data for the Health Economy: Operational Analysis for Improved Cancer Care”.

Die Stiftung Industrieforschung gratuliert allen Preisträgern herzlich und wünscht ihnen viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg, die industrierelevante, anwendungsnahe Forschung voranzutreiben.

 

Mehr Diagnosesicherheit mit weniger Material

DiagnosesicherheitUm Substanzen in Körperflüssigkeiten nachzuweisen, werden in der Medizin häufig Lateral Flow Assays (LFA) eingesetzt, deren bekanntester Vertreter der Schwangerschafts-Teststreifen ist. Mit einem Handelsvolumen von weltweit über 3,5 Mrd. US-$ gehören LFA zu den umsatzstärksten pharmazeutischen Artikeln zur Diagnose von Krankheiten. Um deren Diagnosesicherheit zu erhöhen, hat der technische Chemiker Dennis Brungs Burau in seiner Masterarbeit neuartige Gold-Platin-Legierungsnanopartikel unter die Lupe genommen.
Seine Ergebnisse zeigen, dass diese Partikel ein erhebliches Potenzial haben, die Sensitivität und Anwendungsfreundlichkeit von LFAs zu erhöhen: Maximale Signalintensitäten weisen solche Nanopartikel auf, die aus einem isostatisch gepressten und nachgesinterten Pulver mittels Laserablation hergestellt wurden. Der Sintervorgang führte - im Vergleich zur lediglich isostatisch gepressten Variante – zu einem deutlich verbesserten Signal-Rausch-Verhältnis, was nicht nur zu einer erhöhten Validität der Tests führt, sondern auch die Möglichkeit bietet, den Verbrauch an Biomolekülen in der biotechnologischen Industrie erheblich zu senken.
Die Arbeit von Dennis Brungs Burau ist am Lehrstuhl für Technische Chemie I der Universität Duisburg Essen unter Anleitung von Dr. Christoph Rehbock und Prof. Dr. Ing. Stephan Barcikowski entstanden. Sie wurde von der Stiftung Industrieforschung mit einem Stipendium unterstützt und von allen Gutachtern mit der Note 1,0 bewertet worden. Die Stiftung gratuliert dem frischgekürten Ingenieur ganz herzlich!

 

Stipendienausschreibung Herbst 2016

Stipendium-BannerDie Stiftung Industrieforschung schreibt für den Herbst 2016 bis zu 12 Stipendien für Diplom- und Masterarbeiten aus. Gefördert werden wissenschaftliche Arbeiten auf den Gebieten der Betriebswirtschaft, der Organisation oder der Technik mit hoher praktischer Relevanz für kleine und mittlere Unternehmen. Die Stipendien sind mit 500.- € pro Monat dotiert, die reguläre Förderdauer beträgt 6 Monate. Anträge können nicht vom Stipendiaten selbst, sondern müssen von dem Hochschullehrer / der Hochschullehrerin gestellt werden, der / die die Arbeit wissenschaftlich verantwortlich betreut. Stichtag für die Bewerbung ist der 14.10.2016. Details zur Ausschreibung finden Sie hier.

 

Stipendienausschreibung Frühjahr 2016

StipendienausschreibungDie Stiftung Industrieforschung führt ihr erfolgreiches Stipendienprogramm fort und schreibt für das Jahr 2016 wieder bis zu 25 Stipendien für Diplom- und Masterarbeiten aus. Die Stiftung will damit Forschungen auf den Gebieten der Betriebswirtschaft, der Organisation und der Technik fördern, die von hoher praktischer Relevanz für kleine und mittlere Unternehmen sind. Die Stipendien sind mit 500.- € pro Monat dotiert und werden über maximal sechs Monate gewährt. Anträge können nicht von den Stipendiat(innen)en selbst, sondern müssen von den Hochschullehrer(inne)n gestellt werden, die die Arbeit wissenschaftlich verantwortlich betreuen. Stichtag für die Bewerbung ist der 13.05.2016. Details zur Ausschreibung finden Sie hier.

 

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Stiftungs-Preisträger erläutern ihre Arbeiten

Mit insgesamt 10.000 Euro zeichnete die Stiftung Industrieforschung im Herbst 2013 drei Dissertationen aus, die nicht nur nach wissenschaftlichen Kriterien hervorragend waren, sondern auch der mittelständischen Praxis wichtige Impulse gaben. In kurzen Videos erläutern die Preisträger – Dr. Nadia Nabout, Dr. Kersten Lange und Dr. Friedrich Sommer – die Kernpunkte ihrer Arbeiten.

Weitere Informationen zur Preisverleihung 2013 finden Sie hier.

Stand: 07.02.2017
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